Ich bin Spitzenkandidat des Bauernbundes für die Landtagswahl 2018

Die Reihung im Bauernbund ist fixiert. Der Hauptbezirksvorstand hat mich einstimmig zum Spitzenkandidaten für die Bezirke Amstetten und Waidhofen/Y. für die Landtagswahlen 2018 bestimmt.

Für die kommenden Monate starte ich mit einer starken Forderung für die Landwirte. So sind durch Änderungen in den Einheitswerten veränderte Zahlungen an die Sozialversicherung fällig. Dabei ist jedoch seit 2015 kaum etwas was passiert und die Finanzverwaltung hat die notwendigen Steuergrundlagen zögerlich geliefert. Darauf aufbauend werden jedoch die Vorschreibungen für die Sozialversicherung der Bauern durchgeführt.

Daher fordere ich, dass die Zeche für die langwierige Abwicklung nicht die Bauern zahlen sollen, sondern dass die erhöhten Verschreibungsbeträge erst ab 1.1.2018 zur Anwendung kommen. Für mich ist das nur gerecht, sind doch die Bauern nicht Schuld an der langen Verwaltungsarbeit und müssten jetzt teilweise stark belastende Nachzahlungen in Kauf nehmen.

Ich bin seit 2008 im niederösterreichischen Landtag vertreten und aus dem Bezirk der einzige Vertreter des Bauernbundes im NÖ. Landtag. Ich sehe mich aber keineswegs als reinen Bauernkandidaten, haben doch auch immer in die Bereiche Umwelt, Energie, Nachhaltigkeit, regionales Leben und ökologisches Denken, meine Arbeit für die Region bestimmt.

Ich sehe die Wetterextreme der letzten Wochen als klares Signal für einen Klimawandel. Wir sehen, dass bei den heurigen Ernten vermehrt Hagel- und Unwetterschäden auftreten, dazu kommen noch die Hochwasserschäden und Vermurungen der letzten Wochen und müssen nun unbedingt gegensteuern. Dies geht nur mit einer konsequenten Arbeit an einer weiteren Entwicklung der kleinstrukturierten Landwirtschaft, die gleichzeitig Natur und Umweltschutz bietet. Nur gepflegte Landschaften sind auch Landschaften, die langfristig lebenswert werden können.

Dazu sehe ich in den Verhandlungsrunden für die kommende Leader-Förderperiode, im Programm zu nachhaltiger Entwicklung, wesentlichen Handlungsbedarf. Weiters möchte ich die Vernetzung von landwirtschaftlichen Produzenten und Konsumentinnen und Konsumenten verstärken, deshalb habe ich auch als Ort für die Bekanntgabe meiner Kandidatur einen klassischen „Urlaub am Bauernhof“ Betrieb in Allhartsberg gewählt. Weitere Notwendigkeiten sehe ich im Ausbau der Infrastruktur für die Elektromobilität und die Erschließung des ländlichen Raumes, mit dem zukunftsträchtigen Thema Datentransport, wo ich mich klar für den Ausbau der Glasfasernetze über die bestehende Modellregion im Ybbstal hinweg einsetze.

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